„Jedes Spiel ist jetzt für uns ein Finale“, hatte Bartosz Kedziora vor der Begegnung mit Elita Lebbeke als Marschroute ausgegeben. Nach der Klatsche am vergangenen Wochenende geraten seine Eynattener nun noch mehr unter Druck und sind auf eine Reaktion gegen Kortrijk (Sa., 20.15 Uhr) aus, das in der Tabelle der 1. Division hinter dem HCER steht.

Der Ausgang des direkten Kellerduells wird keine direkten tabellarischen Veränderungen nach sich ziehen, denn beide Mannschaften trennen drei Punkte. Dennoch ist dem HCER keine Pause gegönnt, schließlich sind die Play-downs immer noch vermeidbar – auch wenn sich die Ostbelgier bei drei Punkten Rückstand auf Rang sechs ordentlich strecken müssen.
Immerhin können Kreisläufer Daniel Maier und Robin Schroif wieder eingesetzt werden. Ein Fragezeichen hingegen steht hinter dem Einsatz von Benjamin Deutz, der schon gegen Lebbeke nicht zur Verfügung gestanden hatte. Trainer Bartosz Kedziora sieht dennoch eine Chance, sich für die Leistung in Lebbeke zu revanchieren: „Ich schätze Kortrijk nicht so stark wie Lebbeke ein. Trotzdem haben auch sie noch die Möglichkeit, die beste Position für die Play-downs rauszuholen. Wir werden uns aber an unseren Stolz und unsere Ehre erinnern, damit wir uns so ein Spiel wie gegen Lebbeke nicht noch mal leisten.“ (ps)