Gelungenes Wochenende in Eynatten: Nach zwei Wochenenden ohne Heimspiel siegten gleich beide Mannschaften und behielten die Punkte in der eigenen Halle. Anders als die Herren machten es die Damen etwas spannender. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang ihnen die Wende und am Ende ein doch klarer 32:24-Sieg gegen Sporting Pelt.

„Zu Beginn des Spiels hatten wir Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Die Abstimmung im Angriff hat nicht richtig funktioniert und wir haben uns nicht besonders gut verstanden. Aber auch in der Abwehr hat es gedauert, bis wir die kleineren Probleme in den Griff bekommen haben.“ So beschrieb Marie Amormino die ersten Minuten des Duells.
Nachdem sie das 1:0 erzielt hatte, wurde ihr Team überrannt und fand sich nach 20 Minuten bereits mit 5:10 im Hintertreffen. Bis zur Halbzeit gelang es den Eynattenerinnen, den Rückstand zu verkürzen, dennoch führten die Gäste mit 15:13.

Im zweiten Durchgang stellte Trainer Bruno Thevissen mit Erfolg auf eine 5:1-Abwehr um. Die junge Lina Greven übernahm die Rolle als „Eins“ und unterbrach zahlreiche Angriffe der Gäste. Für Amormino war diese Anpassung der Schlüssel zum Erfolg: „Mit der 6:0-Abwehr ist es uns nicht so gut gelungen, das gegnerische Spiel zu stoppen. Deshalb haben wir eine etwas aggressivere und offensivere Abwehr ausprobiert, um den Gegner stärker unter Druck zu setzen. Sie mussten sich dadurch zurückziehen und haben mehr technische Fehler gemacht. Das haben wir genutzt, um Bälle abzufangen und den Vorsprung weiter auszubauen.“
Die Änderung ließ das Duell zugunsten des HCER kippen. Die Ostbelgierinnen erzielten im zweiten Durchgang ganze 19 Tore, während Torhüterin Alexia Theodosiadis nur neun Gegentreffer hinnehmen musste. Während die Defensive endlich stabil wurde, liefen die Eynattenerinnen auch im Angriff heiß.