37:9 gegen Visé und nun 50:14 gegen Flémalle: Die Damen des HC Eynatten-Raeren haben ihren nächsten Kantersieg eingefahren. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass unsere Meisterschaft am nächsten Sonntag anfängt. Wir dürfen nicht denken, dass wir bis jetzt irgendwas erreicht hätten. Unsere Vorbereitungsspiele waren härter als die ersten beiden in der Saison“, stellte Trainer Bruno Thevissen klar.

Trotz des überdeutlichen Sieges gegen die Mannschaft des ehemaligen Eynattener Co-Trainers Constant Tordi sah er immer noch Luft nach oben: „Wir haben unseren Stiefel runtergespielt und unsere Pflicht getan. Ich kann es nicht vertragen, wenn man frühzeitig das Tempo rausnimmt, deswegen haben wir 60 Minuten Vollgas gegeben. Aber wir hätten noch mehr Tore werfen müssen. Es gab zu viele Fehlwürfe und Fehlentscheidungen. Aber in solchen Spielen sind die Vorgaben nicht leicht umzusetzen.“
Ein wenig bitter schmeckte der Sieg jedoch durch die Verletzung von Rückraumspielerin Caroline Fohn. Die 22-Jährige, im Sommer aus Beyne gekommen, landete nach einem Zweikampf auf dem Fuß der gegnerischen Spielerin. Doch auch danach zeigte Eynatten eine überzeugende Leistung. Der Fokus lag neben dem Offensiv-Spektakel auf dem neuen Abwehrsystem: „Das war eine gute Gelegenheit zum Testen, wobei Flémalle anders reagiert hat als gedacht. Daher ist es etwas schwer auszuwerten“, so Thevissen. (ps)
Für die Damen des HC Eynatten Raeren spielten und trafen: Alexia Theodosiadis – Nina Thevissen (3), Lucie Babendreyer (4), Lea Hennen (4), Marie Amormino (3), Dana Neicken, Iveta Pecinova (7), Nike Meyer (5), Jil Reuter (4), Kaye Kriescher (15), Caroline Fohn (1)