Erfolgreicher Start ins Wochenende – und weiterhin in die Saison: Beim 43:37 gegen die Zweitvertretung aus Bocholt stand der zweite Saisonsieg des HC Eynatten-Raeren bereits zur Pause fest, auch wenn die Abwehr danach mehr Löcher als ein Schweizer Käse aufwies.

Damit bleiben die Eynattener nach dem Auftaktremis in Tournai und dem Kantersieg gegen Pelt 2 vergangene Woche ungeschlagen. Am Freitagabend setzten sie sich vorerst an die Spitze der 1. Division, können im Laufe des Wochenendes aber von Sasja überholt werden – als einziges Team verloren die Antwerpener bislang noch keinen Punkt. Nächste Woche Samstag (20.15 Uhr) ist der HCER in Kraainem zu Gast.
„Nach den Starts in den vergangenen Jahren genießen wir den Moment da ganz oben – und sei es nur für 24 Stunden“, reagierte Spielertrainer Bartosz Kedziora mit Blick auf die zwei vergangenen Spielzeiten, in denen die Eynattener teils Monate auf ihren ersten Sieg warten mussten.
Diesmal läuft es wesentlich besser. Kein einziges Mal befanden sich die Ostbelgier in ihrem dritten Saisonspiel im Rückstand. Kreisläufer Daniel Maier eröffnete den Torreigen nach Vorlage von Noah Bartholemy, Benjamin Deutz und Noah Bartholemy selbst beantworteten die ersten flämischen Ausgleiche (3:2, 3.). Es war eine vogelwilde Anfangsphase, in der beide Defensivreihen kaum eine Rolle spielten. „Mehr Aggressivität in der Abwehr“, rief Torhüter Robin Schroif seinen Vorderleuten zu, kurz später musste er selber für Kevin Siraut weichen. Der Routinier brachte phasenweise ein wenig mehr Stabilität auf die Platte.
So löchrig die Abwehr manchmal war, so rund lief die Maschinerie im Angriff. Spielertrainer Bartosz Kedziora stellte im Alleingang auf 8:6 (9.), später schraubten einige Tempogegenstöße und Siebenmeter von Noah Bartholemy den Zwischenstand weiter hoch. Nach einer Schroif-Parade konterte Jan Kirchhoff den HCER zur ersten Zehn-Tore-Führung (23:13, 26.). Selbst eine Unterzahl kurz vor der Sirene änderte nichts mehr an der überdeutlichen Pausenführung (27:16.).