Die Eynattener Herren bleiben in eigener Halle eine Macht. Gegen Elita Lebbeke setzten sich die Herren von Bartosz Kedziora mit 31:26 durch. Trotz des Erfolgs wollte keine uneingeschränkte Zufriedenheit aufkommen. Vor allem der Einbruch unmittelbar nach der Halbzeit sorgte für Gesprächsstoff.

„Es ist gut, dass wir gewonnen haben, aber ich glaube, ganz zufrieden können wir nicht sein. Fünf Tore sind zwar ein deutliches Ergebnis, aber mit unseren Ambitionen dieses Jahr müssen wir eigentlich höher gewinnen.“ Mit diesen Worten beschrieb Rückraumshooter Jan Kirchhoff den 31:26-Sieg seiner Mannschaft. Kirchhoff, mit sieben Toren bester Werfer des Abends, sah die Gründe für seine Unzufriedenheit vor allem in den Minuten nach Wiederbeginn.
Seine Eynattener verspielten hier innerhalb weniger Minuten ihre 18:13-Halbzeitführung: „Im zweiten Durchgang hatten wir es schwierig gegen die offene Deckung und sind da leider schnell nervös geworden. Das hätten wir lockerer lösen müssen, wir waren viel zu hektisch. Bartosz hat da auch mit seiner Erfahrung geholfen und uns mit dem Time-out wieder fokussiert.“
Dennoch mussten die Ostbelgier in der 37. Minute den Ausgleich hinnehmen (18:18), ehe Kirchhoff im nächsten Angriff bereits die erneute Führung erzielte. Anschließend lieferten sich beide Mannschaften ein offenes Spiel, bei dem die Gäste aber stets auf drei Tore Abstand gehalten wurden. Dieses Katz-und-Maus-Spiel hielt bis zur 57. Minute an, als Bjorn Luypaert die rote und die blaue Karte kassierte. Er hatte Yanis Thevissen unsportlich mit dem Ellenbogen in den Magen geboxt und wurde daraufhin der Partie verwiesen. Für Kirchhoff war die Partie aber schon vor der roten Karte entschieden: „Wir hatten das Spiel schon vorher in der Hand. Sie ist ja kurz vor Schluss gefallen, wir hätten auch ohne gewonnen.“ (ps)
Für die Herren des HC Eynatten Raeren spielten und trafen: Robin Schroif, Kevin Sirault – Noah Bartholemy (1), Benjamin Deutz (5), Yanis Thevissen (3), Wim Zimmermann, Loris Schumacher, Yehor Shpak (2), Emil Jacobs, Daniel Maier (5), Jan Kirchhoff (7), Bartosz Kedziora (6), Niklas Mühlmann, Toni Petrovic (2).